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Der Peking Palast Hund
ist eine der ältesten Hunderasse.
Bereits zu Konfuzius´ und Buddhas Zeiten,
also um etwa 500 v. Chr.
wurden Löwenhündchen erwähnt. Der mythischen
Überlieferung nach, wurde Buddha von kleinen
Löwen begleitet, die sich bei Gefahr zu
großen Löwen verwandelten und ihn gegen
seine Feinde verteidigten.
Eine der bekanntesten Darstellungen von
Malern und Bildhauern,
ist der kostbare "Fo"-Hund.

Ein Kunstwerk in Form eines Kleinhundes, der
einem Löwen, ebenso einem Drachen oder einem
Affen ähnelt.
„Fo“ ist die chinesische Aussprache für
Buddha.
In China waren die Löwenhündchen heilig und
wurden von eigenen Dienern bewacht und
behütet, die wiederum mit ihrem Leben für
das Wohlergehen ihrer Schützlinge zu haften
hatten. Die Zucht und Haltung waren
ausschließlich dem kaiserlichen
Herrscherhaus vorbehalten.
Für Nichtadelige
bedeutete es den Tod, solch ein
Löwenhündchen zu besitzen. Auch der
Diebstahl hatte die Todesstrafe zur Folge.
Die letzte Kaiserin Tzu Hsi liebte
die Pekingesen und betrieb einen aufwendigen
Kult um ihre Lieblinge. Sie war es auch, die
in poetischer Form die Rassebeschreibung
festgehalten und damit die züchterische
Linie bestimmt hat. Im Jahre 1860, als
britische Truppen den Kaiserpalast in Peking
stürmten, gab die kaiserliche Familie
die Anweisung, alle
Palasthündchen zu töten, damit keiner von
ihnen in
die Hände dieser “
fremden Teufel ”(damit war der
Europäer gemeint) falle. Soldaten
fanden zu ihrer Überraschung fünf
kostbare Löwenhündchen
und nahmen sie als Kriegsbeute mit nach
England.
Bei diesen fünf Pekingesen handelte es sich
um sogenannte Sleeve oder Ärmelhündchen und
sind die Ahnen der Rasse weltweit.
Einer dieser fünf, eine gescheckte Hündin ,
wurde von General Dunne
an Queen Viktoria als
Geschenk übergebe die sie “ Looty ”, - Beute
- , nannte.
Ein Bild von Looty, ist noch heute in
Windsor Castle zu bewundern.
Später kamen weitere
Pekingesen über normale Kanäle aus Peking,
und die Rasse
erreichte schnell
allgemeine Beliebtheit und Hochachtung.
Die ersten Pekingesen gab es dann ab 1900 in
Deutschland.
Kaum eine Rasse ist so bemerkenswert wie
diese.
Jeder
Einzelne dieser kleinen Asiaten ist in
seiner Eigenheit und in seinem Wesen
einmalig.
Er ist sehr lernfähig und kann - wenn er es
will - kleine Kunststücke lernen.
Wenn ihm nicht danach ist, geht auch nichts!
Er ist ein kleiner, furchtloser Draufgänger,
selbstbewusst und eigenwillig,
Er zeigt sich recht kooperativ, wenn seine
Wünsche und Rechte respektiert
und er nicht
rumkommandiert wird.
Er ist sehr anhänglich, und diese
Anhänglichkeit kann sich bis zur
extremen Eifersucht steigern. Damit er sich
nicht zum Tyrannen entwickelt,
braucht er eine liebevolle aber auch
konsequente Erziehung.
Er kann wegen seiner geringen Größe,
Anpassungsfähigkeit und Robustheit überall
mit hingenommen werden.
Mit ein wenig Verständnis für die schwer
durchschaubare asiatische Seele, haben
Sie mit einem Pekingesen einen Begleiter,
der einfach immer für Sie da ist, ohne
aufdringlich zu sein.
Der Pekingese ist ein
aussergewöhnlicher Hund für
aussergewöhnliche Menschen, und denken Sie
immer daran, nicht er, sondern Sie
haben ihn zu Ihrem Begleiter gewählt.
Legende
Wie und wann der Pekingese entstand ist
unklar. Aber eine alte,
besonders schöne Legende besagt, das einst
ein Jünger Buddahs sich zum Gebet und
Meditation in den Dschungel zurück zog. Er
konnte die Sprache der Tiere
verstehen,
und sich mit ihnen
unterhalten. Sie kamen oft zu ihm ,
wenn sie Sorgen hatten, und seines
Rates bedurften. Eines Tages kam in
seinem großen Kummer ein Löwe zu ihm,
der sich unsterblich in einer kleinen
Silberäffin verliebt hat.
Diese kleine Dame war sehr geschmeichelt und
erklärt,
daß wegen des immensen Größenunterschiedes
an eine Vereinigung nicht zu denken sei.
Der heilige Mann überdachte das Problem und
sagte zu dem Löwen :
”Wenn deine Liebe zu der kleinen Person so
groß ist, musst du schon Opfer bringen.”
Darauf sagte der Löwe:”
Oh, das würde ich gern tun! ”
“ Würdest du auch all deine Stärke opfern
und herunter steigen auf die Stufe
der geringsten unter den Tieren, nur um sie
zu gewinnen?” fragte der heilige Mann.
Darauf erwidert der Löwe: ”Ja, sogar das
würde ich tun.”
“ Dann soll dein Wunsch
erhört werden, ” sagte der Eremit und
verfiel in ein Gebet,
das so viel Kraft hatte,
dass es den Löwen
dahinschwinden ließ, bis er die Größe des
Silberäffchens erreicht hatte.
”Bist du immer noch derselben Meinung, ”
fragte der Heilige, ”nun, da du
siehst, wie klein und
verwundbar du geworden bist? ”
“ Ja, ich bin davon
überzeugt, wenn sie mich nur liebt.”
“ In der Tat” sagte der
heilige Mann, ”das nenne ich wahre
Liebe und
deine Standhaftigkeit
soll belohnt werden. Obwohl du deine große
Stärke
verloren hast, sollst du Kühnheit und deine
königliche Würde bewahren.
Hunger soll dich in Zukunft nicht mehr
zwingen , zu jagen, denn die Nahrung
deiner Kinder wird bereitet werden auf den
Tischen der großen dieser Welt.
Dazu wird dir gegeben sein das fröhliche
Gemüt der kleinen Äffchen,
die weder Sorgen noch Mühsal plagen und die
zufrieden hier auf Erden leben".
So wurden die Liebenden vereint und lebten
glücklich miteinander.
Aus ihrer Verbindung aber ging der
kaiserliche Palasthund hervor.
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